Unternehmen: Avantium N.V.
Sitz: Amsterdam, Niederlande
Marktkapitalisierung (23.12.21): ca. 168 Mio. €
Gründungsjahr: 2014
Für die Ozeane relevante Aktivitäten: Entwicklung von biologisch abbaubaren Kunststoffen auf pflanzlicher Basis
Website: https://www.avantium.com/
Informationen zur Nachhaltigkeit: https://www.avantium.com/chain-reaction-2030/
Nachhaltigkeitsbericht: Teil des jährlichen Unternehmensreports https://www.avantium.com/wp-content/uploads/2021/03/20210324_Avantium-Annual-Report-2020.pdf
Was macht Avantium?
Avantium ist ein Chemieunternehmen aus den Niederlanden, das zu den Vorreitern in der nachhaltigen Chemie gehört. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, chemische Produkte und Kunststoffmaterialien ausschließlich auf Basis nachwachsender Rohstoffe herzustellen, die biologisch abbaubar sind.
Mit den von Avantium entwickelten Technologien (YXY, DAWN & RAY) werden nicht nur fossile Rohstoffe in der chemischen Produktion eingespart, sondern auch der CO₂-Abdruck der gesamten Produktionskette signifikant reduziert. Das Hauptprodukt von Avantium ist PEF (Polyethylen Furanoate), das man auch als pflanzen-basierte Alternative zu PET bezeichnen könnte.
Wie trägt Avantium zum Schutz der Meere bei?
Die Technologien und die Produkte von Avantium können dazu beitragen, dass die chemische Industrie ihre Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen deutlich reduziert. An die Stelle fossiler Stoffe rücken mithilfe der Avantium pflanzen-basierte Materialien. So werden beispielsweise Verpackungen oder Textilfasern nicht nur deutlich klimaschonender, da sie auf nachwachsenden Rohstoffen basieren, sie werden auch umweltverträglicher.
Es gibt darüber hinaus Studien, die zeigen, dass das Hauptprodukt PEF in industriellen Kompostierungsanlagen innerhalb eines Jahres komplett biologisch abgebaut wird. Bisher gibt es zwar noch keine Studien dazu, wie lange es dauert, bis das Material unter normalen Bedingungen z.B. im Ozean abgebaut wird, es gibt aber erste Hinweise darauf, dass dies sehr viel schneller erfolgt als bei herkömmlichem Plastik.
Nimmt man die hervorragenden Recyclingeigenschaften von PEF hinzu, könnten die Avantium Lösungen sowohl direkt als auch indirekt zum Schutz der Ozeane beitragen.
Wie ist Avantium aktuell positioniert?
Avantium gehört zu den Pionieren in der alternativen Chemieindustrie. Mit seinen fortschrittlichen Technologien (YXY, DAWN & RAY) und den damit herstellbaren Produkten liefert das Unternehmen Lösungen, die erdölbasierte Materialien aus vielen Industriebereichen verdrängen könnten.
Das Unternehmen selbst beziffert den Markt der Verpackungen, Textilien und Folien, den es mit seinem Hauptprodukt PEF adressiert, auf rund 200 Milliarden $. Die aktuelle Marktkapitalisierung von 168 Mio. € bietet also noch Luft nach oben, wenn Avantium beweisen kann, dass man tatsächlich dazu in der Lage ist, PEF in den aktuell betriebenen Pilotanlagen zu konkurrenzfähigen Preisen zu produzieren.
Die Liste der Unternehmen, die an einer Zusammenarbeit interessiert ist, liest sich auf jeden Fall gut. Auch die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die sich für fossilfreie Produkte in den kommenden Jahren und Jahrzehnten kontinuierlich verbessern sollten, könnten Avantium zum Erfolg verhelfen.
Aktuell schreibt das Unternehmen jedoch noch Verluste und wird dies auch noch bis mindestens 2025 tun. Dies liegt jedoch an hohen Aufwendungen für die Forschung und Entwicklung, die sich in den kommenden Jahren zunehmend auszahlen sollten.
Wie hält es Avantium mit den nachhaltigen ESG (Umwelt, Soziales, Unternehmensführung) Kriterien?
Avantium trägt mit seinen Technologien und Produkten zum ökologischen und wirtschaftlichen Wandel in der Chemieindustrie bei. Dabei verfolgt man einen nachhaltigen Plan, den das Unternehmen in seinem Programm Chain Reaction 2030 transparent beschreibt.
In diesem Programm werden auch die Ziele im sozialen Bereich und der Unternehmensführung beschrieben. Chain Reaction 2030 ist ein sehr ambitioniertes Programm mit durchaus ehrgeizigen Zielen.
Auch in den jährlichen Unternehmensreports spielt das Thema Nachhaltigkeit eine große Rolle. Hier werden jeweils die Fortschritte im Rahmen des Chain Reaction 2030 Programms aufgezeigt.
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Unternehmensvorstellung
Unternehmen: Avantium N.V.
Sitz: Amsterdam, Niederlande
Marktkapitalisierung (23.12.21): ca. 168 Mio. €
Gründungsjahr: 2014
Für die Ozeane relevante Aktivitäten: Entwicklung von biologisch abbaubaren Kunststoffen auf pflanzlicher Basis
Website: https://www.avantium.com/
Informationen zur Nachhaltigkeit: https://www.avantium.com/chain-reaction-2030/
Nachhaltigkeitsbericht: Teil des jährlichen Unternehmensreports https://www.avantium.com/wp-content/uploads/2021/03/20210324_Avantium-Annual-Report-2020.pdf
Was macht Avantium?
Avantium ist ein Chemieunternehmen aus den Niederlanden, das zu den Vorreitern in der nachhaltigen Chemie gehört. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, chemische Produkte und Kunststoffmaterialien ausschließlich auf Basis nachwachsender Rohstoffe herzustellen, die biologisch abbaubar sind.
Mit den von Avantium entwickelten Technologien (YXY, DAWN & RAY) werden nicht nur fossile Rohstoffe in der chemischen Produktion eingespart, sondern auch der CO₂-Abdruck der gesamten Produktionskette signifikant reduziert. Das Hauptprodukt von Avantium ist PEF (Polyethylen Furanoate), das man auch als pflanzen-basierte Alternative zu PET bezeichnen könnte.
Wie trägt Avantium zum Schutz der Meere bei?
Die Technologien und die Produkte von Avantium können dazu beitragen, dass die chemische Industrie ihre Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen deutlich reduziert. An die Stelle fossiler Stoffe rücken mithilfe der Avantium pflanzen-basierte Materialien. So werden beispielsweise Verpackungen oder Textilfasern nicht nur deutlich klimaschonender, da sie auf nachwachsenden Rohstoffen basieren, sie werden auch umweltverträglicher.
Es gibt darüber hinaus Studien, die zeigen, dass das Hauptprodukt PEF in industriellen Kompostierungsanlagen innerhalb eines Jahres komplett biologisch abgebaut wird. Bisher gibt es zwar noch keine Studien dazu, wie lange es dauert, bis das Material unter normalen Bedingungen z.B. im Ozean abgebaut wird, es gibt aber erste Hinweise darauf, dass dies sehr viel schneller erfolgt als bei herkömmlichem Plastik.
Nimmt man die hervorragenden Recyclingeigenschaften von PEF hinzu, könnten die Avantium Lösungen sowohl direkt als auch indirekt zum Schutz der Ozeane beitragen.
Wie ist Avantium aktuell positioniert?
Avantium gehört zu den Pionieren in der alternativen Chemieindustrie. Mit seinen fortschrittlichen Technologien (YXY, DAWN & RAY) und den damit herstellbaren Produkten liefert das Unternehmen Lösungen, die erdölbasierte Materialien aus vielen Industriebereichen verdrängen könnten.
Das Unternehmen selbst beziffert den Markt der Verpackungen, Textilien und Folien, den es mit seinem Hauptprodukt PEF adressiert, auf rund 200 Milliarden $. Die aktuelle Marktkapitalisierung von 168 Mio. € bietet also noch Luft nach oben, wenn Avantium beweisen kann, dass man tatsächlich dazu in der Lage ist, PEF in den aktuell betriebenen Pilotanlagen zu konkurrenzfähigen Preisen zu produzieren.
Die Liste der Unternehmen, die an einer Zusammenarbeit interessiert ist, liest sich auf jeden Fall gut. Auch die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die sich für fossilfreie Produkte in den kommenden Jahren und Jahrzehnten kontinuierlich verbessern sollten, könnten Avantium zum Erfolg verhelfen.
Aktuell schreibt das Unternehmen jedoch noch Verluste und wird dies auch noch bis mindestens 2025 tun. Dies liegt jedoch an hohen Aufwendungen für die Forschung und Entwicklung, die sich in den kommenden Jahren zunehmend auszahlen sollten.
Wie hält es Avantium mit den nachhaltigen ESG (Umwelt, Soziales, Unternehmensführung) Kriterien?
Avantium trägt mit seinen Technologien und Produkten zum ökologischen und wirtschaftlichen Wandel in der Chemieindustrie bei. Dabei verfolgt man einen nachhaltigen Plan, den das Unternehmen in seinem Programm Chain Reaction 2030 transparent beschreibt.
In diesem Programm werden auch die Ziele im sozialen Bereich und der Unternehmensführung beschrieben. Chain Reaction 2030 ist ein sehr ambitioniertes Programm mit durchaus ehrgeizigen Zielen.
Auch in den jährlichen Unternehmensreports spielt das Thema Nachhaltigkeit eine große Rolle. Hier werden jeweils die Fortschritte im Rahmen des Chain Reaction 2030 Programms aufgezeigt.
Revenue up at biopolymers firm Avantium
https://plasticsinpackaging.com/revenue-up-at-biopolymers-firm-avantium/
Aktuell leider recht happig im Minus, aber die Story und die Roadmap stimmen, daher bleiben wir mit Avantium weiter investiert. https://innovationorigins.com/en/construction-of-avantium-plant-for-large-scale-production-of-bioplastics-status-report/
Lass dir nichts entgehen!