Diese Entwicklung belegen zudem die Daten der dortigen Behörde für Statistik (NBS). So erreichte der entscheidende Einkaufsmanagerindex bereits im Januar einen guten Wert von 50,1. Werte über 50 Punkte bedeuten einen Zuwachs der Wirtschaft, Werte darunter stehen für eine Kontraktion. Im Februar stieg dieser Index nun auf sagenhafte 52,6. Dieser Rekordwert konnte in der ganzen vergangenen Dekade nicht erreicht werden. In Deutschland wird man diese Meldung sehr gerne wahrgenommen haben, schließlich ist China seit mehr als fünf Jahren der größter Handelspartner. Des Weiteren benötigt Deutschland wichtige chinesische Rohstoffe zum Lauf der Industrie. Alles in allem scheint für den Markt bisher im Jahr 2023 das Glas eher halb voll als halb leer zu sein.
Auch Betongold glänzt
Wirft man einen Blick auf die Year-to-Date-Performer im DAX, so hätte man sich bezüglich der ersten Plätze vor einiger Zeit noch die Augen gerieben. Nr. 1 ist die
, was man noch damit erklären könnte, dass international die Finanzwerte und im Besonderen die Banken von der aktuellen Situation mit Inflation und Zinsentwicklung durchaus profitieren. Doch bei der Nr. 2, der , bedarf es schon einer genaueren Analyse, um deren Super-Performance von 23,2 % seit Jahresanfang zu erklären. Denn eigentlich sieht man die Baubranche als eine der Verlierer der gegenwärtigen Verwerfungen. Doch anscheinend hat das Management um Firmenchef Dominik von Achten mit seinem Sparprogramm die richtige Antwort auf die jüngsten Herausforderungen gefunden. So konnte man das Jahr 2022 erfolgreicher als erwartet abschließen und auch in 2023 blickt man optimistisch auf den weiteren Jahresverlauf.Die inneren Werte
Mit seinem wikifolio
Weltweite Verwandtschaft
Matthias Kühr (
Value turns around
Auch Thomas Dittmer (
Was kommt?
Die kommende Berichtswoche startet am Montag mit den Einzelhandelsumsätzen der EU. Großbritannien präsentiert diese dann dienstags. Am Mittwoch folgt Deutschland mit seiner Veröffentlichung. Zeitgleich erscheinen die Zahlen für das Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone und in Japan. In den USA werden donnerstags vom Department of Labour die Zahlen der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung bekannt gegeben. Am Freitag wird in Deutschland der harmonisierte Verbraucherpreisindex vorgelegt. Sowohl in Kanada als auch in den USA werden die Daten zur Arbeitslosenquote und zu den durchschnittlichen Stundenlöhnen erwartet. Und schließlich veröffentlicht Großbritannien noch Zahlen zur Industrieproduktion und dem Bruttoinlandsprodukt.
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